QR-Rechnung
Die Schweizer QR-Rechnung: Einfache und effiziente Zahlungsabwicklung
Was ist die QR-Rechnung?
Die QR-Rechnung ist eine Rechnung, die einen speziellen QR-Code (den Swiss QR Code) enthält. Dieser Code enthält alle wichtigen Zahlungsinformationen, die für die Ausführung einer Überweisung benötigt werden. Zu den Informationen gehören:
- IBAN des Zahlungsempfängers
- Rechnungsbetrag
- Währung (CHF oder EUR)
- Name und Adresse des Zahlungsempfängers und -pflichtigen
- Verwendungszweck (optional)
- Referenznummer (optional)
Die QR-Rechnung
Wie funktioniert die QR-Rechnung?
-
Empfang der Rechnung: Der Rechnungsempfänger erhält eine QR-Rechnung in Papierform oder elektronisch. Auf der Rechnung befindet sich neben den üblichen Angaben ein QR-Code, der alle Zahlungsinformationen enthält.
-
QR-Code scannen: Der Empfänger scannt den QR-Code mit einer Smartphone-App (meistens der Banking-App) oder einem QR-Scanner, z.B. an einem Bankautomaten oder in der Online-Banking-Software.
-
Zahlung bestätigen: Nach dem Scannen werden alle Zahlungsdaten automatisch in das Zahlungssystem des Empfängers übernommen. Der Rechnungsempfänger muss nur noch die Daten überprüfen und die Zahlung bestätigen.
Vorteile der QR-Rechnung
- Einfachheit: Durch das Scannen des QR-Codes müssen keine Zahlungsdetails manuell eingegeben werden, was Fehler minimiert.
- Standardisierung: Der Swiss QR Code standardisiert den Zahlungsverkehr in der Schweiz und sorgt dafür, dass alle Banken und Zahlungssysteme dieselben Daten verarbeiten können.
- Kompatibilität: Die QR-Rechnung kann sowohl in Schweizer Franken (CHF) als auch in Euro (EUR) ausgestellt werden.
- Digital und Papier: Sie ist sowohl für den digitalen Gebrauch als auch in Papierform einsetzbar, was sie vielseitig und benutzerfreundlich macht.
Zusammengefasst ist die QR-Rechnung eine moderne und effiziente Lösung, um den Rechnungs- und Zahlungsprozess in der Schweiz zu vereinfachen und zu digitalisieren. Sie ist sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen eine grosse Erleichterung, da sie den Verwaltungsaufwand reduziert und die Sicherheit bei Zahlungen erhöht.
Der QR-Rechnung End-to-End-Prozess
Die folgende Darstellung beschreibt schematisch den Grundprozess im Schweizer Zahlungsverkehr auf Basis der QR-Rechnung.
Der Grundprozess umfasst folgende Schritte: Der Rechnungssteller erstellt eine QR-Rechnung mit Zahlteil und Empfangsschein und übermittelt diese dem Rechnungsempfänger, in der Regel in Papierform oder als elektronisches PDF-Dokument. Der Rechnungsempfänger, der in diesem Fall auch der Zahlungspflichtige ist, kann die Zahlung über verschiedene Kanäle initiieren, zum Beispiel:
- Mobile Banking
- E-Banking
- Papierbasierter Zahlungsauftrag an das Finanzinstitut
- Zahlung am Postschalter (Filialen und Partnerfilialen)
- Erfassung des Zahlungsauftrags in einer eigenen Infrastruktur (z. B. ERP-Software)
Der QR-Code dient dabei zur automatischen Befüllung der Zahlungsdaten, sodass keine manuelle Eingabe erforderlich ist. Alternativ kann die Zahlung auch auf Basis der textlichen Angaben manuell erfasst werden.
%%{
init: {
'theme': 'base',
'themeVariables': {
'primaryColor': '#D8522C',
'primaryTextColor': '#000000',
'primaryBorderColor': '#D8522C',
'noteBkgColor': '#f0f0f0',
'noteTextColor': '#000000',
'noteBorderColor': '#000000',
'sequenceNumberColor': '#fff',
'signalColor': '#22201E',
'actorTextColor': '#fff'
}
}
}%%
sequenceDiagram
participant ZP as Zahlungspflichtiger
participant BZP as Bank
Zahlungspflichtiger
participant BZE as Bank
Zahlungsempfänger
participant ZE as Zahlungsempfänger
autonumber
ZP -->> ZE: Auftrag / Kauf
rect rgb(251, 238, 234)
ZE ->> ZP: QR-Rechnung
end
ZP -->> BZP: Zahlungsauftrag
BZP -->> BZP: Kontobelastung
BZP -->> BZE: Interbank
Banküberweisung
BZE -->> BZE: Kontogutschrift
BZP -->> ZP: Kontoreporting
BZE -->> ZE: Kontoreporting
ZP -->> ZP: Kreditorenabstimmung
ZE -->> ZE: Debitorenabstimmung
Verarbeitungsschritte
-
Der Zahlungspflichtige gibt dem Lieferant / Service Provider einen Auftrag.
-
Der Lieferant / Service Provider stellt eine Rechnung in Form einer QR-Rechnung.
-
Der Rechnungsempfänger begleicht die QR-Rechnung, indem er entweder den QR-Code scannt, wodurch die Zahlungsdaten automatisch ausgefüllt werden, oder die Zahlung manuell anhand der textlichen Angaben auf dem Einzahlungsschein erfasst.
-
Die Bank des Zahlungspflichtigen belastet das Konto des Zahlungspflichtigen.
-
Die Bank des Zahlungspflichtigen schickt die Zahlung via Clearing-System der Bank des Zahlungsempfängers.
-
Die Bank des Zahlungsempfängers schreibt den Zahlungseingang dem Konto des Zahlungsempfängers gut.
-
Die Bank des Zahlungspflichtigen rapportiert die Kontobelastung dem Zahlungspflichtigen mittels gewünschtem Kontoreportig.
-
Die Bank des Zahlungsempfänger rapportiert den Zahlungseingang dem Zahlungsempfänger mittels gewünschtem Kontoreportig.
-
Der Zahlungspflichtige kontrolliert, ob die Belastung mit der QR-Rechnung übereinstimmt.
-
Der Zahlungsempfänger kontrolliert, ob die Gutschrift mit dem in Rechnung gestellten Betrag übereinstimmt.
Mögliche physische Ausgestaltungen einer QR-Rechnung
Der QR-Rechnungs-Standard definiert drei mögliche Verwendungen der QR-Rechnung:
Papier- und PDF-Verwendung
- Eine Rechnung mit einem im Formular integrierten Einzahlungsschein, oder
- Eine Rechnung mit einem separat beigelegten Einzahlungsschein.
Online-Verwendung
- Online-Anzeige der QR-Rechnung-Informationen
Die nachfolgenden Abbildungen veranschaulichen diese Ausführungen der QR-Rechnung.
Papier- und PDF-Rechnung
Variante 1: A4-Format mit integriertem Einzahlungsschein unten:
Variante 2a: Separater Einzahlungsschein (geschnitten):
Variante 2b: Zwei separate Einzahlungsscheine auf A4-Format (vor dem Schneiden):
QR-Rechnung-Angaben in einer Online-Anwendung
Bei der Online-Nutzung der QR-Rechnung kann auf die Darstellung des Empfangsscheins verzichtet werden. Es ist lediglich der Zahlteil mit den in den Implementation Guidelines festgelegten Daten anzuzeigen.
Zusätzlich zum Zahlteil muss dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, die vollständige QR-Rechnung einschliesslich des Empfangsscheins zu erhalten, falls er eine Zahlung am Postschalter oder per Vergütungsauftrag durchführen möchte.
Variante 3: Online-Verwendung nur mit Zahlteil:
Visuelle Gestaltungsvorgaben für die QR-Rechnung
Gestaltungsvorgaben
Ein Styleguide mit detaillierten Gestaltungsvorgaben und Beispielen steht im Download Center der SIX zur Verfügung.
Der Zahlteil der QR-Rechnung kann auf folgende Weise verwendet werden:
- Integriert in eine Papierrechnung mit Perforation
- Beigefügt zu einer Papierrechnung mit Perforation
- Als PDF mit einem Scherensymbol oder dem Hinweis «Vor der Einzahlung abzutrennen»
Die Gestaltungsvorgaben gelten unabhängig davon, ob der Zahlteil in die Rechnung integriert oder separat beigefügt ist.
Die zwei Abschnitte der QR-Rechnung
Zahlteil
Der Zahlteil der QR-Rechnung ist der Abschnitt der QR-Rechnung, der alle relevanten Zahlungsinformationen enthält, die der Zahler oder die zahlende Person benötigt, um die Rechnung zu begleichen. Er besteht aus den zwei Elementen Swiss QR-Code und den Angaben in Textform. Dieser Teil der QR-Rechnung ist dafür gedacht, dass die Zahlungsdaten entweder manuell oder automatisch (über den QR-Code) für die Zahlung übernommen werden.
Empfangsschein
Die Bereiche des Zahlteils
Bereich Titel
Bereich Angaben
Im Bereich „Angaben“ müssen alle für die Zahlung relevanten Werte aus dem Swiss QR Code lesbar aufgedruckt werden. Falls keine entsprechenden Werte im QR Code enthalten sind, dürfen die zugehörigen Überschriften nicht angezeigt werden. Jede Angabe muss mit einer Überschrift versehen und in der folgenden Reihenfolge dargestellt werden:
-
Konto / Zahlbar anIn der ersten Zeile wird die IBAN oder QR-IBAN aus dem Swiss QR Code in 4er-Blöcken dargestellt (fünf Gruppen à vier Zeichen, das letzte Zeichen separat). Ab der zweiten Zeile folgt der Name des Kontoinhabers mit der vollständigen Adresse.
-
Referenz
Es kann entweder eine QR-Referenz oder eine Creditor Reference (ISO 11649) verwendet werden. Die QR-Referenz wird in 5er-Blöcken dargestellt. Sie beginnt mit zwei Zeichen, gefolgt von fünf Gruppen à fünf Zeichen. Die Creditor Reference wird in 4er-Blöcken aufgedruckt, wobei der letzte Block weniger als vier Zeichen enthalten kann. Führende Nullen dürfen im Sichtteil weggelassen werden.
-
Zusätzliche Informationen
Hier werden die für den Rechnungsempfänger relevanten Inhalte aus den Datenelementen „Ustrd“ (Unstrukturierte Mitteilung) und „StrdBkginf“ (Rechnungsinformationen) aufgeführt. Beide Felder dürfen zusammen maximal 140 Zeichen umfassen. Wenn beide Elemente befüllt sind, sollte nach der Unstrukturierten Mitteilung („Ustrd“) ein Zeilenumbruch erfolgen. Ist der verfügbare Platz nicht ausreichend, kann der Zeilenumbruch entfallen, was jedoch die Lesbarkeit beeinträchtigen kann. Falls nicht alle im QR-Code enthaltenen Angaben vollständig dargestellt werden können, muss die Kürzung durch „…“ am Ende gekennzeichnet werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass Personendaten weiterhin sichtbar bleiben.
-
Zahlbar durch / Zahlbar durch (Name/Adresse)
Falls der Zahlungspflichtige im Swiss QR Code nicht hinterlegt ist, muss anstelle von „Zahlbar durch“ die Überschrift „Zahlbar durch (Name/Adresse)“ verwendet werden. Zudem ist ein farbloses Feld mit schwarzen Eckmarken (Linienstärke 0,75 pt) aufzudrucken. Das Feld muss mindestens 65 × 25 mm gross sein.
Swiss QR-Code
Der Swiss QR-Code auf der QR-Rechnung ist ein speziell entwickelter QR-Code, der alle notwendigen Zahlungsinformationen in maschinenlesbarer Form enthält. Er ist das Herzstück der QR-Rechnung, da er sowohl für den Zahler als auch für den Empfänger den Zahlungsprozess optimiert und vereinfacht. Der Swiss QR-Code kann mit einer Banking-App oder einem QR-Scanner gescannt werden. Die im QR-Code hinterlegten Daten werden dabei automatisch in das Zahlungsformular übertragen, und die Zahlung kann schnell und fehlerfrei durchgeführt werden.
Im Bereich des Swiss QR Codes sorgt die 5 mm breite Umrandung dafür, dass der QR-Code zuverlässig und ohne Einschränkungen gescannt werden kann.
Bereich Betrag
Der Bereich „Betrag“ umfasst die Währung und den Betrag, die als Überschriften verwendet werden. Unterstützt werden die Währungen Schweizer Franken (CHF) und Euro (EUR). Das jeweilige Währungskürzel (CHF bzw. EUR) wird links vor der Betragsangabe oder dem Betragsfeld aufgedruckt. Ist der Betrag im Swiss QR Code enthalten, muss er direkt nach dem Währungskürzel erscheinen. Als Tausendertrennzeichen ist ein Leerzeichen (Blank) zu verwenden, als Dezimaltrennzeichen der Punkt („.“). Die Betragsangabe muss stets zwei Nachkommastellen aufweisen (z. B. CHF 1 590.00). Falls im Swiss QR Code kein Betrag hinterlegt ist, muss ein farbloses Feld (40 × 15 mm) mit schwarzen Eckmarken (Linienstärke 0,75 pt) aufgedruckt werden. In diesem Feld kann der Zahlungspflichtige den Betrag handschriftlich, möglichst in Schwarz, ergänzen.
Bereich Weitere Informationen
Der Bereich "Weitere Informationen" umfasst das Datenelement "Alternative Verfahren". Der Swiss QR Code kann bis zu zwei „Alternative Verfahren“ mit jeweils maximal 100 alphanumerischen Zeichen enthalten. Auf einer Zeile können etwa 90 Zeichen gedruckt werden, wodurch möglicherweise nicht alle im QR Code enthaltenen Informationen vollständig dargestellt werden können. Falls eine Kürzung erforderlich ist, muss dies durch „…“ am Zeilenende gekennzeichnet werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass Personendaten weiterhin vollständig sichtbar bleiben.
Die Bereiche des Empfangscheins
Bereich Titel
Bereich Angaben
Im Bereich „Angaben“ müssen alle für die Zahlung relevanten Werte aus dem Swiss QR Code lesbar aufgedruckt werden. Falls keine entsprechenden Werte im QR Code enthalten sind, dürfen die zugehörigen Überschriften nicht angezeigt werden. Jede Angabe muss mit einer Überschrift versehen und in der folgenden Reihenfolge dargestellt werden:
-
Konto / Zahlbar anIn der ersten Zeile wird die IBAN oder QR-IBAN aus dem Swiss QR Code in 4er-Blöcken dargestellt (fünf Gruppen à vier Zeichen, das letzte Zeichen separat). Ab der zweiten Zeile folgt der Name des Kontoinhabers mit der vollständigen Adresse.
-
Referenz
Es kann entweder eine QR-Referenz oder eine Creditor Reference (ISO 11649) verwendet werden. Die QR-Referenz wird in 5er-Blöcken dargestellt. Sie beginnt mit zwei Zeichen, gefolgt von fünf Gruppen à fünf Zeichen. Die Creditor Reference wird in 4er-Blöcken aufgedruckt, wobei der letzte Block weniger als vier Zeichen enthalten kann. Führende Nullen dürfen im Sichtteil weggelassen werden.
-
Zahlbar durch / Zahlbar durch (Name/Adresse)
Falls der Zahlungspflichtige im Swiss QR Code nicht hinterlegt ist, muss anstelle von „Zahlbar durch“ die Überschrift „Zahlbar durch (Name/Adresse)“ verwendet werden. Zudem ist ein farbloses Feld mit schwarzen Eckmarken (Linienstärke 0,75 pt) aufzudrucken. Das Feld muss mindestens 65 × 25 mm gross sein.
Bereich Betrag
Der Bereich „Betrag“ umfasst die Währung und den Betrag, die als Überschriften verwendet werden. Unterstützt werden die Währungen Schweizer Franken (CHF) und Euro (EUR). Das jeweilige Währungskürzel (CHF bzw. EUR) wird links vor der Betragsangabe oder dem Betragsfeld aufgedruckt. Ist der Betrag im Swiss QR Code enthalten, muss er direkt nach dem Währungskürzel erscheinen. Als Tausendertrennzeichen ist ein Leerzeichen (Blank) zu verwenden, als Dezimaltrennzeichen der Punkt („.“). Die Betragsangabe muss stets zwei Nachkommastellen aufweisen (z. B. CHF 1 590.00). Falls im Swiss QR Code kein Betrag hinterlegt ist, muss ein farbloses Feld (30 × 10 mm) mit schwarzen Eckmarken (Linienstärke 0,75 pt) aufgedruckt werden. In diesem Feld kann der Zahlungspflichtige den Betrag handschriftlich, möglichst in Schwarz, ergänzen.
Bereich Annahmestelle
-
PerforationWird die QR-Rechnung in Papierform erstellt, ist eine Perforation erforderlich. Dies gilt auch, wenn Zahlteil und Empfangsschein separat der Rechnung beigefügt werden.
-
KorrespondenzspracheDie QR-Rechnung kann in den Korrespondenzsprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erstellt werden. Der Rechnungssteller hat die freie Wahl der Korrespondenzsprache. Die für Überschriften, Feldbezeichnungen und Hinweise zu verwendenden Begriffe sind im Schweizer Implementation Guidelines QR-Rechnung festgelegt.
-
Papierformat und -qualitätDer Zahlteil mit Empfangsschein muss auf weissem Papier mit einem Gewicht von mindestens 80 g/m² und maximal 100 g/m² gedruckt werden. Die Verwendung von geprüftem Recyclingpapier sowie FSC- und TCF-zertifizierten Papieren ist zulässig.
-
Hinweise zur QR-Rechnung im PDF-Format
QR-Rechnungen im PDF-Format eignen sich ausschliesslich für Zahlungen im E-Banking und Mobile Banking, jedoch nicht für den papierbasierten Zahlungsverkehr. Beim Ausdrucken des PDFs muss darauf geachtet werden, dass die Formatvorgaben eingehalten werden:
- Der Zahlteil sowie der links angebrachte Empfangsschein müssen im Format A6 durch Linien gekennzeichnet sein.
- Auf diesen Linien muss entweder ein Scherensymbol oder der Hinweis „Vor der Einzahlung abzutrennen“ oberhalb der Linie angebracht werden.
Sollte der Zahlungspflichtige die QR-Rechnung per Post an sein Finanzinstitut zur Zahlung senden oder am Postschalter (bzw. in Partnerfilialen) begleichen wollen, muss er den Zahlteil und den Empfangsschein entlang der Markierungen abtrennen.
Übersicht Ausprägungen der QR-Rechnung
flowchart LR
Start("Ausprägungen der
QR-Rechnung")
A1("QR-IBAN mit QR-Referenz")
A2("IBAN mit Creditor Referenz")
A3("IBAN ohne Referenz")
Start --> A1
Start --> A2
Start --> A3
style Start stroke:#D8522C,fill:#D8522C,color:#FFFFFF
style A1 stroke:#919E42,fill:#919E42,color:#FFFFFF
style A2 stroke:#7FB147,fill:#7FB147,color:#FFFFFF
style A3 stroke:#5E8B57,fill:#5E8B57,color:#FFFFFF
Ausprägungen der QR-Rechnung
Grundlegende Eigenschaften von allen QR-Rechnungen
Mitteilung möglich? | Ja |
Mitteilung handschriftlich möglich? | Nein |
Rechnungsinformationen möglich? | Ja |
Betrag und Zahlungspflichtiger von Hand möglich? | Ja |
Unterstützte Währungen? | CHF EUR |
Ausprägungenspezifische Eigenschaften
Ausprägung QR-IBAN mit QR-Referenz
Kontoidentifikation des Begünstigten: | QR-IBAN |
Referenz für Debitorenabgleich: | QR-Referenz |
Wahrscheinlichkeit, dass Referenz Teil der Gutschrift ist: | Sehr hoch |
Referenz anwendbar in Land: | Schweiz und |
Verbuchung Zahlungseingang: | Sammelbuchung |
Ausprägung IBAN mit Creditor Reference
Kontoidentifikation des Begünstigten: | IBAN |
Referenz für Debitorenabgleich: | Creditor |
Wahrscheinlichkeit, dass Referenz Teil der Gutschrift ist | Mittel |
Referenz anwendbar in Land: | International |
Verbuchung Zahlungseingang: | Abhängig |
Ausprägung IBAN ohne Referenz
Kontoidentifikation des Begünstigten: | IBAN |
Referenz für Debitorenabgleich: | Keine |
Wahrscheinlichkeit, dass Referenz Teil der Gutschrift ist: | Null |
Referenz anwendbar in Land: | Keine Referenz |
Verbuchung Zahlungseingang: | Einzelbuchung |
QR-Rechnung mit QR-IBAN mit QR-Referenz
Die in der Schweiz am häufigsten genutzte Variante des Einzahlungsscheins ist die QR-Rechnung mit QR-IBAN und QR-Referenz. Die QR-Referenz ermöglicht es dem Rechnungssteller, eingehende Zahlungen automatisch mit den offenen Debitoren abzugleichen. Voraussetzung dafür ist die Verwendung einer QR-IBAN, da eine herkömmliche Schweizer IBAN für diese Variante nicht zulässig ist.
QR-IBAN | Die QR-IBAN ist eine spezielle IBAN, die von Banken vergeben wird und ausschliesslich für Zahlungen mit einer QR-Referenz verwendet werden darf. Die QR-IBAN basiert wie die Schweizer IBAN auf der Norm ISO 13616-1:2007 und dient zur Identifizierung des Kontos des Rechnungsstellers. Sie enthält eine spezielle QR-IID (Bank-Identifikation), die speziell für die Erkennung von QR-Rechnungen mit QR-Referenz entwickelt wurde. Beispielsweise lautet die QR-IID von UBS Switzerland immer 30005, während die von PostFinance 30000 ist. Die QR-IIDs der Banken sind im Schweizer Bankenstammverzeichnis aufgeführt. | |
QR-Referenz | Die QR-Referenz ist eine strukturierte Referenznummer, die als eindeutiger Verwendungszweck dient. Sie wird bei der Rechnungsstellung generiert und muss vom Zahlungspflichtigen bei der Zahlung angegeben werden. Diese Referenz ermöglicht dem Rechnungssteller eine exakte Zuordnung der Zahlung zu einer bestimmten Rechnung oder einem Auftrag. |
Der Swiss QR Code
Der Swiss QR Code auf der QR-Rechnung enthält dieselben Informationen, die auch als lesbarer Text auf dem Zahlteil abgedruckt sind. Um die Erkennbarkeit und Unterscheidung für die Benutzer zu verbessern, ist der Swiss QR Code zusätzlich mit einem Schweizer-Kreuz-Logo versehen.
Die Datenstruktur des Swiss QR Codes basiert auf den Schweizer Implementation Guidelines für Überweisungen (ISO-20022-Nachricht pain.001).
Definition der Felder im Swiss QR Code
Swiss Payment Standards - Schweizer Implementation Guidelines QR-Rechnung - Version 2.3, gültig ab 21. November 2025
 
Datenstruktur
QRCH
+Header
Generelle Definition
Header
Header Daten. Enthält grundlegende Informationen über den
QR-Code
Definition
Obligatorische Datengruppe
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+Header
++QRType
Generelle Definition
QRType
Eindeutiges Kennzeichen für den QR-Code. Fixer Wert «SPC»
(Swiss Payments Code)
Definition
Feste Länge: 3-stellig, alphanumerisch
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
SPC
 
 
Datenstruktur
QRCH
+Header
++Version
Generelle Definition
Version
Beinhaltet die zum Zeitpunkt der QR Code-Erstellung verwendete Version der Spezifikation (IG). Die ersten beiden Stellen bezeichnen die Hauptversion, die folgenden beiden Stellen die Unterversion. Fester Wert «0200» für Version 2.0 Achtung: SIX hat in Zusammenarbeit mit Vertretern des Finanzplatzes entschieden, dass in der Masterversion 02 nur die Versionsangabe '0200' zugelassen ist. Ab Masterversion
03 wird die Abbildung von Unterversionen ermöglicht.
Definition
Feste Länge: 4-stellig, numerisch
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
0200
 
 
Datenstruktur
QRCH
+Header
++Coding
Generelle Definition
Coding Type
Zeichensatz-Code. Fixer Wert 1 (kennzeichnet UTF-8
eingeschränkt auf das Latin Character Set siehe Kapitel 4.1.1
Definition
Feste Länge: 1-stellig, numerisch
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
1
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
Generelle Definition
Zahlungsempfänger Informationen
Konto / Zahlbar an
Definition
Obligatorische Datengruppe
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++IBAN
Generelle Definition
IBAN
IBAN bzw. QR-IBAN des Begünstigten.
Definition
Feste Länge: 21 alphanumerische Zeichen, keine
Leerschläge erlaubt, nur IBANs mit CH- oder LI- Landescode zulässig.
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
CH353000525799887730H
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
Generelle Definition
Zahlungsempfänger
Definition
Obligatorische Datengruppe
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++AdrTp
Generelle Definition
Adress-Typ
Der Adress-Typ wird mittels eines Codes spezifiziert. Folgender Code ist definiert:
«S» - Strukturierte Adresse
Definition
Feste Länge: 1-stellig, alphanumerisch
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
S
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++Name
Generelle Definition
Name
Name bzw. Firma des Zahlungsempfängers gemäss Kontobezeichnung
Anmerkung: entspricht immer dem Kontoinhaber
Definition
Maximal 70 Zeichen zulässig.
Vorname (optional, Lieferung empfohlen, falls verfügbar)
+ Name oder Firmenbezeichnung
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
Fleissige Bienen AG
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++StrtNmOrAdrLine1
Generelle Definition
Strasse
Strukturierte Adresse: Strasse/Postfach der Zahlungsempfängeradresse
Definition
Maximal 70 Zeichen zulässig.
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional 
Beispiel
Musterstrasse
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++BldgNbOrAdrLine2
Generelle Definition
Hausnummer
Strukturierte Adresse: Hausnummer der Zahlungsempfängeradresse
Definition
Strukturierte Adresse: maximal 16 Zeichen zulässig
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional 
Beispiel
24
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++PstCd
Generelle Definition
Postleitzahl
Postleitzahl der Zahlungsempfängeradresse
Definition
Maximal 16 Zeichen zulässig
Die Postleitzahl ist immer ohne vorangestellten Landescode anzugeben.
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
8098
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++TwnNm
Generelle Definition
Ort
Ort der Zahlungsempfängeradresse
Definition
Maximal 35 Zeichen zulässig
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
Zürich
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CdtrInf
++Cdtr
+++Ctry
Generelle Definition
Land
Land der Zahlungsempfängeradresse
Definition
2-stelliger Landescode gemäss ISO 3166-1
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
CH
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
Generelle Definition
Endgültiger Zahlungsempfänger
Zugunsten
Informationen zum endgültigen Zahlungsempfänger
Definition
Die gesamte Datengruppe darf nicht befüllt werden
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++AdrTp
Generelle Definition
Adress-Typ
Der Adress-Typ wird mittels eines Codes spezifiziert. Folgender Code ist definiert:
«S» - Strukturierte Adresse
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++Name
Generelle Definition
Name
Name bzw. Firma des endgültigen Zahlungsempfängers
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++StrtNmOrAdrLine1
Generelle Definition
Strasse
Strukturierte Adresse: Strasse/Postfach der endgültigen
Zahlungsempfängeradresse
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++BldgNbOrAdrLine2
Generelle Definition
Hausnummer
Strukturierte Adresse: Hausnummer der endgültigen
Zahlungsempfängeradresse
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++PstCd
Generelle Definition
Postleitzahl
Postleitzahl der endgültigen Zahlungsempfängeradresse
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++TwnNm
Generelle Definition
Ort
Ort der endgültigen Zahlungsempfängeradresse
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtCdtr
++Ctry
Generelle Definition
Land
Land der endgültigen Zahlungsempfängeradresse
Definition
Multiplicity
0..0
Status
X - Nicht befüllen
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CcyAmt
Generelle Definition
Zahlbetragsinformation
Definition
Obligatorische Datengruppe
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CcyAmt
++Amt
Generelle Definition
Betrag
Betrag der Zahlung
Definition
Das Element Betrag ist ohne führende Nullen inklusive Dezimaltrennzeichen und 2 Nachkomastellen anzugeben. Dezimal, maximal 12 Stellen zulässig, inklusive Dezimaltrennzeichen. Als Dezimaltrennzeichen ist nur das Punktzeichen («.») zulässig. Der Betrag muss zwischen CHF/EUR 0.01 und 999’999’999.99 liegen.
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional
 
 
Datenstruktur
QRCH
+CcyAmt
++Ccy
Generelle Definition
Währung
Währung der Zahlung, 3-stelliger alphabetischer
Währungscode gemäss ISO 4217
Definition
Nur CHF und EUR zugelassen.
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
Generelle Definition
Endgültiger Zahlungspflichtiger
Zahlbar durch
Definition
Optionale Datengruppe
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++AdrTp
Generelle Definition
Adress-Typ
Der Adress-Typ wird mittels eines Codes spezifiziert. Folgender Code ist definiert:
«S» - Strukturierte Adresse
Definition
Feste Länge: 1-stellig, alphanumerisch
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
S
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++Name
Generelle Definition
Name
Name bzw. Firma des endgültigen Zahlungspflichtigen
Definition
Maximal 70 Zeichen zulässig.
Vorname (optional, Lieferung empfohlen, falls verfügbar)
+ Name oder Firmenbezeichnung
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
Max Muster
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++StrtNmOrAdrLine1
Generelle Definition
Strasse
Strukturierte Adresse: Strasse/Postfach der endgültigen
Zahlungspflichtigenadresse
Definition
Maximal 70 Zeichen zulässig
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional 
Beispiel
Musterweg
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++BldgNbOrAdrLine2
Generelle Definition
Hausnummer
Strukturierte Adresse: Hausnummer der endgültigen
Zahlungspflichtigenadresse
Definition
Strukturierte Adresse: maximal 16 Zeichen zulässig
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional 
Beispiel
17
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++PstCd
Generelle Definition
Postleitzahl
Postleitzahl der Adresse des endgültigen Zahlungspflichtigen
Definition
Maximal 16 Zeichen zulässig
Die Postleitzahl ist immer ohne vorangestellten Landescode anzugeben.
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
3000
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++TwnNm
Generelle Definition
Ort
Ort der Adresse des endgültigen Zahlungspflichtigen
Definition
Maximal 35 Zeichen zulässig
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
Bern
 
 
Datenstruktur
QRCH
+UltmtDbtr
++Ctry
Generelle Definition
Land
Land der Adresse des endgültigen Zahlungspflichtigen
Definition
2-stelliger Landescode gemäss ISO 3166-1
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
CH
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
Generelle Definition
Zahlungsreferenz
Definition
Obligatorische Datengruppe
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
++Tp
Generelle Definition
Referenztyp
Referenztyp (QR, ISO)
Die folgenden Codes sind zugelassen:
QRR – QR-Referenz
SCOR – Creditor Reference (ISO 11649)
NON – ohne Referenz
Definition
Maximal 4 Zeichen, alphanumerisch
Muss bei Verwendung einer QR-IBAN den Code QRR enthalten; bei Verwendung der IBAN kann entweder der Code SCOR oder NON angegeben werden
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
100.00
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
++Ref
Generelle Definition
Referenz
Anmerkung: Die strukturierte Referenz ist entweder eine QR-Referenz oder eine Creditor Reference (ISO 11649)
Definition
QR-Referenz
- Muss zusammen mit einer QR-IBAN verwendet werden
- Immer 27 Zeichen
- Numerisch
- Prüfzifferberechnung nach Modulo 10 rekursiv (27. Stelle der Referenz)
Creditor Reference (ISO 11649):
- 5 bis 25 Zeichen
- Alphanumerisch
- Die Prüfziffer der Creditor Reference muss mit Modulo 97-10 berechnet werden (3. und 4. Stelle der Referenz)
Anmerkungen
- Für den Referenztyp NON darf das Element nicht befüllt werden.
- Bei den Banken wird in der Verarbeitung zwischen
Gross- und Kleinschreibung nicht unterschieden.
Multiplicity
0..1
Status
D - Dependent 
Beispiel
CHF
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
++AddInf
Generelle Definition
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen können beim Verfahren mit Mitteilung und beim Verfahren mit strukturierter Referenz
verwendet werden.
Definition
Unstrukturierte Mitteilung und Rechnungsinformationen dürfen zusammen maximal 140 Zeichen enthalten
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
++AddInf
+++Ustrd
Generelle Definition
Unstrukturierte Mitteilung
Unstrukturierte Informationen können zur Angabe eines
Zahlungszwecks oder für ergänzende textuelle Informationen zu Zahlungen mit strukturierter Referenz verwendet werden.
Definition
Maximal 140 Zeichen zulässig
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional 
Beispiel
Nummer 51 - 20 Bienenhoning
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
++AddInf
+++Trailer
Generelle Definition
Trailer
Eindeutiges Kennzeichen für Ende der Zahlungsdaten. Fixer Wert «EPD» (End Payment Data).
Definition
Feste Länge: 3-stellig, alphanumerisch
Multiplicity
1..1
Status
M - Mandatory 
Beispiel
EPD
 
 
Datenstruktur
QRCH
+RmtInf
++AddInf
+++StrdBkgInf
Generelle Definition
Rechnungsinformationen
Rechnungsinformationen enthalten codierte Informationen für die automatisierte Verbuchung der Zahlung. Die Daten werden nicht mit der Zahlung weitergeleitet.
Definition
Maximal 140 Zeichen zulässig
Die Verwendung der Information ist nicht Bestandteil der Standardisierung. Im Anhang ist die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Implementation Guidelines aktuelle «Strukturempfehlung von Rechnungstellerdaten
bei der QR-Rechnung» der zu finden.
Multiplicity
0..1
Status
A - Additional 
Beispiel
//S1/10/51/11/240930/40/0:30
 
 
Datenstruktur
QRCH
+AltPmtInf
Generelle Definition
Alternative Verfahren
Parameter und Daten weiterer unterstützter Verfahren
Definition
Optionale Datengruppe mit variabler Anzahl von Elementen
Multiplicity
0..1
Status
O - Optional
 
 
Datenstruktur
QRCH
+AltPmtInf
++AltPmt
Generelle Definition
Alternatives Verfahren Parameter
Parameter-Zeichenkette des alternativen Verfahren gemäss
Syntaxdefinition in Kapitel «Alternative Verfahren»
Definition
Kann aktuell maximal zweimal geliefert werden.
Maximal je 100 Zeichen je alternatives Verfahren zulässig
Multiplicity
0..2
Status
A - Additional 
Beispiel
eBill/B/